Rund um die Ostsee 2015

Helgelandskysten -Torghatten und Brønnøysund

Am Samstagmorgen dann ein deutlich schöneres Bild. Wenig Wolken, freie Sicht auf Berge, Landschaft und das europäische Nordmeer. Wir sind immer noch im kleinen Örtchen Berg, in dem es heute aber viel einladender ausschaut.

 

Selbst umherstehende Skulpturen erfreuen sich sichtlich am schönen Himmel.

Die erwünschte Fernsicht war nun gegeben und wir hatten keinen Grund mehr länger zu verweilen. So machten wir uns auf zum Torghatten, einem Berg mit einem riesigen viereckigem Loch in seiner Mitte. Dieses markante Wahrzeichen mit einer Höhe von ca. 370m diente Jahrhunderte lang Seefahrern als Orientierungshilfe. Zunächst aber ein paar Bilder von der Wegstrecke zum Torghatten.

Auf dem Weg mussten wir durch den Ort Brønnøysund, der durch diverse Einkaufenläden , einen schönen Yachthafen und einen wunderschönen, kostenlosen Stellplatz auffiel. Weil der Weg zum Torghatten eine Sackgasse ist, beschlossen wir nach der Besichtigung zur Übernachtung hierher zurück zu kommen.

Der Torghatten

Was hier wie ein eher unspektakulär kleines Loch ausschaut, bekommt in den folgenden Perspektiven schon mehr Gewicht.

In der Tat ist das Loch 35m hoch und 20m breit und erstreckt sich auf 160m Länge durch den Berg hindurch.

Der Weg hinauf und vor allem der Weg hinunter, war teilweise recht anspruchsvoll! Das entsprach in etwa den Angaben auf der Hinweistafel

Zitat:“Der Weg hinauf ist ein etwas unebenener Pfad, teilweise präpariert. “ Zitat Ende!

Naja, dann ist’s ja gut.

Hin und wieder gab es auch Mutproben.

Und dann der Weg hinab, auf dem Lotta die Treppe hinunter getragen werden musste. Die einzeln liegenden Bretter, mit freiem Durchblick auf den Abgrund, waren ihr nicht geheuer.

und hier die tapferen Bergbezwinger

Endlich wieder ebenen Boden unter den Füßen und das Gras ist so schön kühl!

zurück zum Sternwanderer am Ufer, um den durchschrittenen Berg herum

Der Wechsel von schroffen Gebirgslandschaft und
seichtem Ufer am Meer ist immer wieder beeindruckend.

– und nun ab zur Übernachtungsstätte in Brønnøysund.

Da wird doch nicht wieder Regen kommen?

 

 

Besagte Hochbrücke in Brønnøysund
Ein schöner Platz mit Blick auf das Meer und die wenigen anderen Wohnmobile bleiben in gebührendem Abstand, weil der große Stellplatz von unserem durch eine recht unebene Passage mit groben Steinen und Löchern getrennt ist.
Nur beim Auswerfen der Blinker muss man sich vorsehen, sonst trifft man noch einen Passagierdampfer der Hurtigruten.
Nach einigen Versuchen und drei verlorenen Blinkern dann doch endlich der erste Erfolg! Weil Lotta aber schon zu Abend gegessen hatte und der Dorsch für uns deutlich zu klein war, schickten wir ihn mit einer Kleinstverletzung wieder ins Nordmeer zurück. 
Am nächsten Tag verließen wir nach dieser erfolgreichen Jagd dann Brønnøysund in Richtung Fähre,  nicht ohne zuvor noch im Einkaufenladen unseren Proviant und die verlorenen Blinker zu besorgen.

 

0 Comments

  1. hallo ihr drei, auch ich bin beeindruckt von den tollen fotos. schön euch auch mal zu sehen. und hat lotta die maus gefangen? 🙂 mit den fischen klappt es ja auch langsam.
    ja norwegen hat schon was zu bieten, tolle landschaft. lg und ich freue mich auf die nächsten bilder.

  2. Hallo Ihr Drei, das sind ja super Bilder.
    Ja es gab schon einen Kommentar von mir, doch den hatte ich versucht mit dem Handy zu schreiben, dies ging allerdings nicht. Ich wünsche Euch weiterhin viel Spaß und viele neue Eindrücke.
    Ganz besonders heute ! Liebe Grüße aus Waldshut Birgit

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