Marokko 2016

Back again in Tafraoute

 

Von unserem völlig kostenfreien und absolut ungestörten Schlafplatz – wenn man mal von ein paar herumwieselnden Erdhörnchen absieht 😉  – ist es nicht mehr weit bis Guelmim. In der Stadt werden wir wieder den uns schon bekannten Supermarkt aufsuchen, um uns mit ein paar Dingen einzudecken, die wir sonst unterwegs nicht bekommen. Seit unserem letzten Besuch hier sind wir rund 1000 Kilometer gefahren und unterwegs hat es natürlich keinen anderen Supermarkt gegeben – daher müssen diese äußerst seltenen Gelegenheiten natürlich ausgiebig genutzt werden.

 

Guelmims Südliches Stadttor

 

 

Wir verstauen gerade unsere Beute im Auto: Frischmilch, Müsli, Vollkornbrot, Obstsäfte, Käse, und Putenaufschnitt (!!!! – Darum werden wir noch mehr als einmal von anderen Reisenden beneidet werden) will pistensicher untergebracht werden – da klingelt unser Telefon und Ralph und Birgit melden sich. Nach 2 Tagen Aufenthalt in Tan-Tan Plage ist es Ralph nach seiner Magen-Geschichte wieder besser gegangen und sie sind zwischenzeitlich in Tafroute eingetroffen.
Wir wollen sowieso in die Richtung und hatten schon bei unserer Verabschiedung am Wasserfall vereinbart, dass man sich dort für den ein oder anderen Pistenausflug wiedertreffen könnte.

 

 

So verlassen wir Guelmim durch das nördliche Stadttor, um in dieser Richtung irgendwann nach Tafaroute zu gelangen.

 

 

 

Hier waren wir doch auch schon mal…

 

Wieso die Menschen in Marokko grundsätzlich direkt vor fahrenden Fahrzeugen über die Straße laufen müssen, verstehen wir bestimmt auch irgendwann nochmall

 

Ab Bouzakhane (der Ort, in dem es so gute und günstige Friseure gibt) fahren wir diesmal nicht nach Nordosten durch die Berge, sondern folgen der N1 über den westlichen Ausläufer des Antiatlas bis Tiznit.

 

Bisschen eng vielleicht aber passt!!

 

 

Von den Bergen kommend könnte man theoretisch in der Ferne wieder den Atlantik sehen – theoretisch. Praktisch ist es zwischenzeitlich dunkel geworden und man kann wieder mal froh sein, von der Umgebung wenigstens noch ein paar Meter rechts und links der Fahrbahn wahrnehmen zu können. Dahinter herrscht meist tiefe Dunkelheit. Bis Tiznit gibt es keine Möglichkeit, sich irgendwo hinzustellen. So fahren wir auch noch durch diesen Ort und suchen uns schon auf der R104 in Richtung Tafraoute einen Feldweg. Am nächsten Morgen fragen wir uns allerdings, was man auf diesem Feld wohl anbaut – Steine vielleicht. Aber irgendwas Essbares wird da wohl schon wachsen. Erstaunlich.

 

Steinanbau?

 

Wir rollen wir weiter in den Antiatlas hinein und folgen auf einem guten Stück noch einmal der Straße, die wir vor 3 Wochen schon einmal nach Tafaoute gefahren sind. Macht nichts, die Landschaft ist so schön, dass man diese sicher auch noch öfter durchfahren kann, ohne, dass einem langweilig wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir nehmen ab Jamaadiesmal eine Alternativroute  nach Tafraoute – diese ist allerdings längst nicht so gut ausgebaut, wie die, die wir bei unserem ersten Besuch gewählt haben: die  Asphaltdecke ist so schmal und an den Seiten abgenagt, dass es sicher besser gewesen wäre, die Straßenbauer hätten es bei der Schotterstrecke belassen. Aber wenigstens gibt es hier nicht allzu viel Gegenverkehr…

 

RICHTIGE Bäume! – kennt man ja kaum noch!

 

 

 

 

 

 

 

 

Über eine ziemlich schmale Serpentinenstrecke geht es dann in das Tal von Tafroute und wir treffen auf dem Stellplatz direkt am Ortsrand auf Ralph und Birgit.

 

 

 

 

 

 

Da der schöne Platz auf dem riesigen Granitfelsen oberhalb der von vielen Weißware-Mobilen genutzten Fläche frei ist, ziehen wir gemeinsam „einen Stock höher“. 
 

So sind wir doch viel schneller wieder an diesen schönen Ort gekommen, als wir gedacht haben. Hier oben verbringen wir 2 Relaxtage mit grillen und ein paar Erledigungen in der Stadt. 

 

 

 

 

Sogar Lotta ist hier so entspannt, dass sie Birgits und Ralphs Dackelmischling Luka sogar auf ihrer Decke in ihrer unmittelbaren Nähe schlafen lässt!! Wer Lotta kennt, weiß, WIE entspannt sie dafür sein muss. Wer´s nicht glaubt: hier ist das Beweisfoto:

 

 

 

In den nächsten Tagen wollen wir von hier aus ein paar Pisten weiter Südöstlich von hier erkunden aber das erzählen wir in einem neuen Post
 * * *

 

FORSETZUNG FOLGT

0 Comments

  1. hi ihr lieben, schön wieder von euch zu sehen und zu lesen. na sah ganz schön kurvig aus.klappt ja gut mit eurem wieder treffen. und lotta so zusehen ist wirklich ungewöhnlich, aber vielleicht hat tina recht. lg gabi

  2. Lieber Maik, liebe Iris!
    Ich moechte mich kurz wieder aus Oregon melden… ich habe mich so gefreut, dass ich Eure neuen Eindruecke so bildlich und schoen beschrieben wiedersehen konnte. Ich habe Euch uebrigens auf meiner neuen Google Seite mit aufgenommen, denn ich denke vielleicht gibt es noch irgendwie mehr Menschen die an Eurem Abenteuer interessiert sind.
    Die einspurige Strasse macht das Reisen bestimmt viel interessanter und ich finde es ist schoen, dass Ihr wieder etwas mit Ralph und Birgit zusammen seit. Das Lotta mit Luka gut auskommt scheint mir nicht so ungewoehnlich zu sein, denn sie ist schon schlau und denkt sich wohl das es sich schon lohnt mit ihrem Gleichgesinnten gut auszukommen, mitten in der grossen Wueste.
    Ich denke oft an Euch und freue mich immer wenn alles bei Euch gut ist und Ihr dass Leben geniessen koennt…. I say pura Vida.. Adios, Aloha und Ttschuess, in Liebe Tina

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