Rund um die Ostsee 2015

Russland – Kem am Weissen Meer und Registration in Medwedjegorsk

Sooo, in Russland hatten wir ja nun leider 4 Wochen lang keine Internetverbindung…

…und deshalb haben wir beim Schreiben der Posts irgendwie den Faden verloren. – Wir sind jedenfalls schon seit Anfang September wieder im Lande, wollen aber doch noch ein bißchen was über die letzten 4 Wochen unserer Reise erzählen:

Unsere Fahrt führte uns durch die weite, sumpfige Landschaft Nordwestrusslands. Rechts und links der Strasse weite Wasser- und Sumpfflächen – Rastplätze waren leider rar gesät, daher waren die Fahrstrecken oft sehr lang. Die M18 ist jedenfalls sehr gut ausgebaut, so dass es ganz entspannt voranging.

 

 

 

 

 

 

Na gut – da, wo die M18 noch nicht fertig war, wurde es etwas mühsam…

 

Irgendwann bogen wir dann von der Fernstrasse Richtung Osten ab, um ans Weisse Meer zu fahren. Im historischen Ort Kem hofften wir, mit unserer Registrierung weiter zu kommen (jaaa, das Thema war immer noch nicht erledigt…)

So erreichten wir nach einiger Zeit Kem und fragten uns bei der Poststelle zur Polizeistation durch, um nun endlich die Registration zu erledigen. Man sagte uns bei der Polizei, wir sollen am nächsten Morgen wiederkommen.

 

 

 

Postgebäude sind auch fast überall nicht besonders schick, oder?

Also hieß es, einen Übernachtungsplatz zu suchen: die Strasse endete hinter dem Ort direkt am Weissen Meer. Dort wollten wir hin und durchfuhren so erstmal den gesamten Ort, um einen tollen Platz direkt am Ufer dieser eiskalten Gewässer zu finden:

 

 

 

 

Die ersten Ausläufer…

 

… und die Gestade des Weissen Meeres

Stellplatz mit Blick auf eine verlassene, uralte Holzkirche

 

 

 

Ich hab hier doch eben noch irgendwo ´ne Maus gesehen!?!

 

Mitternachtslicht am Meer

Am nächsten Morgen knallblauerHimmel und Sonnenschein. So sieht alles ganz anders aus…

 

Zurück in den Ort, um die Polizeistation aufzusuchen

 

 

 

 

Wie ein Geisterhaus aus ´nem Hitchcock

Im übrigen kam es wie es kommen musste: man konnte uns auf der Polizeistation mit unserer Registration natürlich auch nicht helfen, sondern empfahl uns, dann doch irgendwo ein Hotel zu buchen, um uns dort automatisch registrieren zulassen. …. Der wievielte Versuch war das noch gleich???

Wir gaben es erstmal auf uns machten uns wieder auf den Weg zur Fernstraße.

 

Da war sie wieder, die M18 Richtung Süden. Irgendwo hier auf dem staubigen Teilstück verliessen wir wieder (von uns allerdings unbemerkt) den Polarkreis

 

 

Immer noch Tundraartiger Baumbestand

 

und weite nasse Flächen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bis Medwedjegorsk noch 41 km

 

Die paar Kilometer sind fahren wir doch auf mit Links…

 

Na also, da waren wir schon. Hier wollten wir nun endlich das Hotelzimmer wegen der Registrierung buchen und uns natürlich was vom Ort und dem See anschauen, an dem Medwedjegorsk liegt (Onega-See, 250 Km Länge, Europas zweitgrößter See)

 

 

 

 

In den Orten waren die Friedhöfe nie im Ort wie wir das so kennen, sondern es gab direkt „vor den Toren der Stadt“ große, schöne Waldfriedhöfe.

Ortseingang mit Braunbär im Wappen – aus gutem Grund

So. Das erste Hotel am Platz ist unser!! Nichts wie rein in das gastliche Haus…Nach langer Wartezeit an der Rezeption (die Dame musste erst verschiedene wichtige Dinge erledigen, um sich nach knapp 20 Minuten uns zuzuwenden) konnten wir ein Zimmer buchen und die lang ersehnte Registration wurde nun endlich für uns durchgeführt!  Jippiee! Ich glaube, es waren 6 Anläufe…

Unser Hotel mit 60er Jahre-Charme

Das Hotelzimmer hielt übrigens was das Gebäude von außen versprach: Wir zogen es vor, die Nacht in unserem eigenen Bett zu verbringen und suchten uns einen schönen Platz am See mit wundervoller Aussicht. Viiieeel besser als das Zimmer!!

 

 

Der Sternwanderer in der Dämmerung am See

 

Riesiger Onega-See

Am nächsten Tag folgte noch ein bisschen Sightseeing durch den Ort

 

 

 

 

 

 

 

So, nachdem wir das teuer bezahlte Zimmer wenigstens zum duschen verwendet hatten, war endlich diese Bürokratiehürde der Registrierung genommen. Es konnte weitergehen Richtung Sankt Petersburg an den Ufern des Onega entlang. Bis St. Petersburg sind es ja nur noch ca. 550 km (wenn man keine Umwege fährt).

Isser nicht hübsch??

 

 

 

 

Schönwetterwolkenblick auf den riesigen Onegasee:

FOTSETZUNG FOLGT….

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