Bis in die Westsahara 2017

Spanien–Katalonien

Wir verlassen den schönen aber nun sehr windigen Platz am Cap Cerbère und damit auch Frankreich. Schon nach ein paar Minuten Fahrt erreichen wir die spanische Grenze, die wir ja auch schon an Neujahr hier überquert haben.

CIMG6022Auf der spanischen Seite der Grenze liegt der Ort Portbou. Wir schlängeln uns durch enge Straßen im Ort und an nicht für LKW-Höhen vorgesehenen Häuser-Vorsprüngen vorbei und dann auf der anderen Seite wieder bergauf.

CIMG6024CIMG6026   Blick über Portbou auf den spanisch-französichen Grenzberg

Dann verlassen wir die Küste ein wenig, weil wir auf der Suche nach einer Trinkwasserquelle sind. Die erste “Quelle”, die wir nach etwas verzwickter Fahrt durch enge Straßen finden, entpuppt sich als ein grüner Tümpel. Och nööö. Filteranlagen hin oder her – das muss nun doch nicht sein. Also geht es noch ein Stückchen weiter und wir suchen ein Waldgebiet auf, in dem es nach unserer Karte eine weitere Trinkwasserquelle geben soll.

CIMG6028   Schneebedeckte Berge in der Ferne

Die Erbauer dieser Häuser haben wohl bei Burgherren abgeguckt CIMG6029  CIMG6032

 

 

 

 

 

Es ist ganz hübsch hier. Die Straße schlängelt sich bergan durch einen sattgrünen Kiefernwald. Allerdings wird sie immer enger und endet schließlich auf einer Schotterstrecke. Macht nichts – so lange es breit genug bleibt, soll uns das nicht weiter stören. Die Strecke ist stellenweise zwar etwas steil aber wir versuchen unser Glück.

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Mal sehen wo es hier hingeht, aber es ist auf keinen Fall langweilig und es geht in eine Gegend, in der keine Häuser stehen (wie sonst überall in der Küstenregion) – also ganz nach unserem Geschmack…

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Wir finden die Trinkwasserquelle –  sie ist allerdings nur ein kleines Rinnsaal und zu umständlich zwischen dichtem Buschwerk gelegen, um Wasser zu nehmen. Aber dafür ist der Platz neben der Quelle bestens als Schlafplatz geeignet. Wir haben eine klare, kühle Mondnacht in einem stillen Wald. Nett!

CIMG6038 Am nächsten Tag geht es wieder ´raus aus dem Wald und wir suchen uns nun endlich erst mal Trinkwasser. Schließlich sind unsere Vorräte seit unserer Abfahrt in Deutschland schon ziemlich aufgebraucht. Und so verbringen wir den Rest des Tages mit “Wasser machen”.  CIMG6044 Kurz nach Sonnenuntergang suchen wir uns ca. 30 Kilometer vor Barcelona einen Stellplatz in direkter Nähe zum Strand. Nachts kann man hier sogar das Meeresrauschen hören.CIMG6039

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CIMG7768  Nein, das ist ausnahmsweise kein Sonnuntergang! Auf diesem Bild geht die Sonne auf Winking smile. Wer das dann wohl aufgenommen hat?!

Beim Strandspaziergeng wird die Wassertemperatur getestet (naja, geht halt so…) und Lotta freut sich über den vielen Sand – ist fast so gut wie Schnee. Aber man/Hund nimmt halt, was da ist.

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 Toll hier! Los, lass uns spielen!!

CIMG6064 Wir machen uns wieder auf den Weg und nähern uns Barcelona. Dieses Mal wollen wir die Stadt nicht umfahren, sondern durchqueren – so weit das für die Abmessungen des Sternwanderers möglich ist. Und so hat der Fahrer und auch der Navigator mehr als genug zu tun, um nicht irgendwo versehentlich hängenzubleiben und doch einen kleinen Eindruck von der Stadt zu erhaschen.

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Moderne Architektur halt…CIMG6075

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CIMG6085   Schattenwelt

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CIMG6098CIMG6099UFO-Landeplatz?

Irgendwann verlassen wir das Stadtgebiet wieder – erstaunlicherweise ohne größere Schäden zu hinterlassen. In der Nähe eines Friedhofes finden wir einen ruhigen Platz Disappointed smile

CIMG6100CIMG6103P1020964CIMG7781 Wieso auf einem Friedhof immer Zypressen gepflanzt werden, weiss wohl auch niemand, oder? Aber sieht jedenfalls ganz hübsch aus.

Barbie und Ken müssen auch ganz in der Nähe wohnen. Jedenfalls grast ihr Pferd hier (und ist wie Barbie um die Augen stark geschminkt). Man darf sich wundern…

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Mir geht´s klasse hier – wuff! Schöne Grüße!

 

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FORTSETZUNG FOLGT

1 Comment

  1. hi ihr lieben, die Architektur hatte was von dem Überhang bei eurem sternwanderer. sah gut aus. ach lottchen, kann es dir gut gehen. hoffe aber euch geht es genauso gut. bis bald. lg

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