Marokko 2016

Von den Bergen Granadas bis an die Costa Tropical

Nachdem wir nun an der Alhambra unseren kulturellen Wissensdurst gestillt haben, ist es jetzt wieder Zeit für etwas mehr Landschaft und etwas weniger Menschen, also machen wir uns auf nach Süden in Richtung Costa Tropical.

Die Alhambra im Rücken und voraus die Berge der Sierra Nevada

 

 

 

 

Wie Schwalbennester kleben einige Dörfer an den Berghängen

 

Straßenbau mit der ganz großen Fräse.

 

Wenn man näher hinsieht, entdeckt man 3 Brückengenerationen in dem Straßengewirr

 

 

 

 

Frei nach Maffay:
Steht die Sonne tief – wirft ein Stern auch lange Schatten.

Da wir erst am Nachmittag in Granada losgefahren sind, wollen wir uns beizeiten irgendwo auf halber Strecke zur Küste einen Stellplatz suchen. Leider bietet sich an einigermaßen brauchbarer Stelle keiner so richtig an. Außerdem klettert mit jedem Kilometer nach Süden das Thermometer in noch angenehmere Höhen und motiviert uns dazu doch gleich bis direkt ans Meer zu fahren und wir hoffen, dort einen schönen Platz zu finden.

 

Der erste Blick auf die andalusische Küste mit seinen typischen Weissen Dörfern

 

Ein letzter Blick Richtung Berge

Wie eine Herde hintereinander hertrottender Gnus stehen die Bäume auf dem Rücken dieses Berges
(….ich glaube Iris freut sich schon auf Afrika )

Und wenn man durch diesen Tunnel fährt…

 

…wird man auf der anderen Seite mit diesem Ausblick belohnt!

Diese Aussicht veranlasst uns, die Schnellstraße umgehend zu verlassen und uns auf die alte Küstenstrasse zu begeben. Hier müsste doch ein nettes Plätzchen zu finden sein

 

Hoch über uns die Schnellstraße auf der wir eben noch waren

 

Hier unten ist´s viel netter!

Pünktlich mit der ziemlich zügig aufkommenden Dunkelheit finden wir einen wunderschönen, ruhigen Parkplatz direkt an der Steilküste hoch über einem schönen Strand

Blick nach rechts…

..und Blick nach links auf den von den letzten Sonnenstrahlen schwach beleuchteten Strand.

Hier lässt es sich aushalten! Die Temperaturen eignen sich für´s T-Shirt und der Platz ist wirklich klasse. So genießen wir Aussicht und Sonnenuntergang…

 

Die Silhouette des Sternwanderers hebt sicht gegen den klaren Himmel ab (…aber wo sind die Gnus?)

 

 

 

 

An diesem Abend hat Maik noch ein Erlebnis der Dritten Art: beim spätabendlichen Spaziergang mit Lotta beobachten ihn im Licht der Taschenlampe plötzlich zwei glühende Augen in wenigen Metern Enternung. Dann richtet sich ein weiteres Augenpaar auf die beiden – und dann noch eines. Und noch eines. Jetzt wird es aber zu bunt – was ist da los? Ein Rudel Hunde (die hier ja öfter frei herumlaufen)?
Wir schauen mit einer stärkeren Lampe nach und leuchten in die einsam daliegende Dunkelheit in Richtung der sechs oder sieben Augenpaare und finden – – –  Bergziegen! Sie klettern gemütlich auf der Böschung herum und fressen von den paar Grasbüscheln, die sie dort finden… Keine wilden Raubtiere also. Aber so viele Augenpaare in der Dunkelheit auf sich gerichtet zu sehen, ist erst mal ein merkwürdiges Gefühl….

Wir schlafen drüber und am nächsten Morgen erwartet uns herrlicher Sonnenschein und blauer-weisser Mittelmeer-Himmel

 

Sieht doch bei Lichte betrachtet noch viel netter aus

Bei fast sommerlichem Wetter machen wir uns am Nachmittag zu einem Strandspaziergang auf. In einiger Entfernung konnten wir schon von unserem Stellplatz aus einen halb zerfallenen Turm (früher Leuchtfeuer?) an der Küste sehen. Da wollen wir hin und dann oberhalb des Strandes auf der alten, nicht mehr befahrbaren Küstenstrasse zurück

 

 

 

 

 

 

 

Direkt am Strand gibt es einen klaren Süßwasserzufluss aus den Bergen. Hilft unseren Wasservorräten allerdings bei der Entfernung zu unseren Wassertanks nicht wirklich. Macht aber auch nix – wir haben noch genug

Wildromantische alte Straße

 

Blumen wie im Sommer – es ist immer noch Anfang Januar und zu Hause liegt Schnee…

 

Die Sonne versteckt sich für einige Zeit hinter einem Wolkenband und hinterlässt einen bemerkenswerten Sonnenfleck auf dem Wasser

 

Schon wieder UFOs – diesmal als Lichtfleck getarnt

 

Der Besitzer dieses Hauses hat die grandiose Aussicht gleich mitgekauft

Wieder in unserem Sternwanderer bietet uns sich wieder ein schöner Ausblick auf einen noch schöneren Sonnenuntergang

 

 

Mal zur Abwechslung ein „impressionistisches“ Bild (ich muss doch die neue Kamera mal ausprobieren!!)

Leider hat uns an diesem Tag eine Dame der „Naturschutzpolizei“ aufgesucht und uns freudnlich aber bestimmt klar gemacht, dass wir hier nicht (noch einmal) übernachten dürfen, weil es sich um ein Naturschutzgebiet handelt. Wie gut, dass Maiks Knöchel immer noch etwas dick ist (siehe Apfelpflückversuch vom 1.Post dieser Reise). So konnte er der Dame – theatralisch humpelnd – klarmachen, dass wir erst morgen fahren können.
Also haben wir noch einmal Gelegenheit, einen beeindruckenen SonnenAUFgang zu sehen und müssen uns dann leider bald darauf von diesem schönen Platz verabschieden.

 

Wir folgen der Küstenstraße weiter nach Süden Richtung Nerja

 

 

 

Nerja

Da wir eigentlich keine Lust haben, diesen schönen Küstenabschnitt zu verlassen, halten wir nur 15 km weiter auf einem Platz in Nerja. Hier hatten wir ein Lokal direkt an der Küste gesehen und wollen die Gelgenheit nutzen, hier guten Fisch zu essen und dann gleich in die Betten zu fallen.
Leider hat das Lokal noch bis März geschlossen. Winter an der spanischen Küste halt…

Netter Platz

 

Mit einem Ortsteil von Nerja im Hintergrund

Sicher ´ne schöne Aussicht von da oben

Aber was nützt es – wenn die uns hier nicht wollen, fahren wir eben noch ein wenig weiter

 

 

Hochwassersicher!

 

Hmmm, im Sommer sicher voll und außerdem nicht besonders hübsch

Auf dem Berg ein riesiger spanischer Stier

Weitere 20 km die Küste hinunter finden wir einen Schlafplatz und das Meer singt uns in den Schlaf

 

 

 

Am nächsten Tag fahren wir bei immer noch strahlendem Sonnenschein weiter nach Malaga

 

Langsam kommt die Stadt näher…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So ziemlich am Ende der Stadt finden wir einen breiten Sandstrand mit einer riesigen Stellfläche davor. Hier haben sich schon einige Camper zu Übernachtung eingefunden und so stellen wir uns in die Nähe. Da die Sonne noch auf ein Strandlokal scheint, dass seine Tische einfach in den Strandsand gestellt hat, ist beides für uns Grund genug, hier eine Kleinigkeit zu essen und noch ein wenig am Strand mit Lotta zu spielen.

Strand mit Malaga im Hintergrund

Ausserdem fand wohl heute auf dem Parkplatz vor dem Restaurant ein Oldtimertreffen statt. Ein paar Fahrzeuge waren noch da und wir haben uns ein, zwei Blicke gegönnt.

 

 

 

 

Und zwei tierische Besucher wollen unser Auto auch einmal begutachten und schauen durchs „Wohnzimmer“fenster

Ein Marienkäfer (im Januar!)

 

und ein…äh….Langnasenrüsselkäfer….????

Wolkenbilder impressionistisch…

 

 

Malaga bei Nacht und der Sternwanderer am Strand

 

Gute Nacht!

* * *
FORTSETZUNG  FOLGT

0 Comments

  1. Es ist immer wieder schön Eure Bilder anzuschauen. Iris Du hast eine sehr lebendige Art die eigenen Bilder zu kommentieren, ich bin oft am Schmunzeln. Um das Wetter kann man Euch nur beneiden. Lasst es Euch weiterhin gut gehen. LG Birgit

  2. Super schoene Bilder! Euer Abenteuer wird lebendiger – die Farben und Kompositionen der Aufnahmen geben mir auf jeden Fall Anregungen zum Malen. Ich hoffe, Ihr findet oefters einen guten Abstellplatz um diese schoenen Gegenden etwas gemuetlicher zu geniessen. Tina

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