Marokko 2016

Wüste und Oasen

Anfang

Dies ist der erste Post nach der Überarbeitung unserer Seite.

Es folgen noch ein paar weitere, um unsere Reisebeschreibung Marokko 2016 abzuschliessen. Insofern handelt es sich um NACHTRÄGE, wir wünschen aber trotzdem viel Spaß beim Lesen!

Die STERNWANDERER

 

Nach unseren erholsamen Tagen am Rande der Sahara nehmen wir heute Kurs in Richtung Norden auf die alte Karawanen- und Oasenstadt Zagora. Wir durchqueren noch einmal M´hamid und lassen die Wüstenstadt dann hinter uns.

Das erste Hotel am Platze hat noch den Charme aus alten Zeiten

Stadtzentrum

Hinter dem Ort versuchen Sandbarrieren die Sandmassen von den Straßen fernzuhalten

Die Straße führt in einigem Abstand am Wadi Draa entlang, der seine Umgebung mit soviel Wasser versorgt, dass uns das Oasengrün begleitet, solange wir in der Nähe des Flusses sind.

Verlässt die Straße die Flußnähe, wird es wieder „wüster“ aber es bleibt eine spannende Landschaft

Weiter Blick ins Tal  – im Hintergrund der dichte grüne Gürtel des Draa

Wir kommen nach Tagounite, wo noch einige Fahrzeuge der Carta-Rally am Straßenrand parken – die Fahrer sitzen in den Cafés im Ort lassen es sich gut gehen. Von dieser kleinen Stadt aus wollen wir uns eine Nebenstrecke nach Zagora

suchen.

Unsere Pistensuche endet erst einmal an dieser reichlich schmalen und vor allem für unser Gewicht nicht tragfähig erscheinenden Brücke… Wir wollen ja nichts kaputtmachen, also kehren wir erst einmal um, und versuchen es bei der nächsten Möglichkeit.

Ob dieser Steg 13 Tonnen aushalten würde? Wir probieren es lieber nicht aus

Nächster Pistenversuch – sieht erst mal ganz gut aus. Die Piste führt in Richtung Draa. Entsprechend Grün ist es an der Strecke.

Tja, das war´s dann für unseren Sternwanderer alllerdings auch schon wieder. Es wird eng und enger und die nächste Abbiegung ist dann endgültig zu schmal für uns.

Bisschen schmal vielleicht aber es geht!

Also leider umkehren und wieder zurück auf die Hauptstraße

Wir lassen das erst mal mit der Piste und nehmen die Hauptstrecke nach Zagora. Dieser Weg ist auch sehr schön, so dass wir genüsslich Richtung Norden dahinschaukeln.

Wir verlassen den tiefen Südosten Marokkos

Hinter dem Tor öffnet sich bald der Blick in ein weites Tal, an dessen Ende sich der Fluss vor den Bergen entlangschlängelt.

Der Draa versorgt die Oasendörfer, in denen sattgrünes Getreide angebaut wird. Große Dattelpalmen wachsen hier überall und ihre leckeren Früchte werden überall am Straßenrand zum Kauf angeboten.

Die Straße führt am Sahara-Sky-Hotel vorbei, das am Fuße einer beeidruckenden Einzeldüne liegt. In diesem Hotel kann man unter Anleitung eines Astronomen die Sterne am klaren Wüstenhimmel beobachten. Heute ist aber der zunehmende Mond schon wieder zu hell um Sterne gut sehen zu können – beim nächsten Mal vielleicht…

Einzelner Riesen-Sandhaufen in der weiten Ebene

Wir kommen durch Tarnegroute – hier hat sich das Töpferhandwerk etabliert und die Händler bieten überall ihre bunten  Waren an

Langsam nähern wir uns Der Oasenstadt Zagora. Von hier aus haben früher die Karawanen nach Timbuktu 52 Tage gebraucht. Das alte Schild mit dem entsprechenden Hinweis an der Straße nach Süden ist seit einiger Zeit leider nicht mehr vorhanden. Aber einen direkten Weg nach Timbuktu gibt es ja heute leider auch nicht mehr.

Es ist schon etwas später, als wir die schmale Einfahrt zu dem schon recht vollen Campingplatz erreichen. Wir bekommen noch einen der letzten der Plätze. Der Stellplatz ist für den Sternwanderer zwar etwas klein aber heute abend brauchen wir nicht mehr nach einem anderen Platz zu suchen.

Der CP liegt ganz nett unter Palmen und die sanitären Anlagen sehen hier sehr gepflegt aus – was in Marokko ja nicht immer selbstverständlich ist. Aber für unseren Geschmack sind hier viel zu viele Leute und abends spielen auch noch marrokanische Musiker mit Karaoke- und Tanzeinlagen der Touristen. Och nöö!
Am nächsten Morgen sind glücklicherweise die meisten Leute schon früh wieder unterwegs, so dass wir den Platz noch ein wenig in Ruhe genießen können.

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